Leonardo DiCaprio – Das pulsierende Leben des charmanten Hollywood Stars

Ein Hollywood Star mit deutschen Wurzeln – so smart und engagiert wie kaum einer

Leonardo DiCaprio

Leonardo DiCaprio – Schauspieler, Produzent, Oscar-Preisträger, geboren am 11. November 1974 in Los Angeles. Er hat sich in jeder Hinsicht dem pulsierenden Leben verschrieben. Geht den Dingen auf den Grund, will sein Ding durchziehen und keinem Mainstream folgen.

Mit 14 Jahren begann er in Werbespots aufzutreten und spielte in TV-Serien, bevor er seine ersten Filmrollen bekam. Schon damals war er richtig charakterstark, sich mit seinem attraktiven Aussehen nicht zum Teenie-Schwarm und „Kassenhit“ machen zu lassen. Er wollte ein guter Schauspieler werden, sich entwickeln. Sein Vater ging mit ihm ins Kino in einen Film mit Robert de Niro und sagte zu ihm: „der ist richtig gut mein Sohn“. James Dean, Marlon Brando und Robert de Niro wurden seine Vorbilder. So gut wollte er auch einmal werden. Schon jung überschüttet mit Erfolg blieb er dennoch immer auf dem Teppich. Er nahm in den 90igern Rollen an wo andere, besonders wegen der großflächig extrem „prüden“ christlich geprägten Gesellschaft der USA, Angst um ihr Image gehabt hätten. Als geistig behinderter Junge in „Gilbert Grape“, als heroinsüchtiger Schriftsteller „Jim Carroll“ und als schwuler Lyriker in „Total Eclipse“. Da hat er sich richtig reingekniet und gute Arbeit abgeliefert.

1997 wurde er quasi über Nacht durch „Titanic“ bis heute zum gefeierten Weltstar. Da kam ein Hype auf ihn zu, mit dem man als Mensch erstmal klarkommen muss. Privat gab es dann nur noch Schlagzeilen mit dem immer nächsten Model, was er dann hatte. Sie verfielen ihm reihenweise. Kein Wunder bei seiner Ausstrahlung. Aus dem riesigen Angebot die Richtige zu finden, das scheint ihm bis heute schwer zu fallen. Er lebt für seine Arbeit.

Ab 2002 festigte sich dann sein Ruf als ernst zu nehmender Schauspieler, nachdem ihn Regisseur Martin Scorsese als filmischen Ziehsohn entdeckte. Er erkannte Leo´s unglaubliches Talent und nahm ihn unter seine Fittiche. Es folgten Scorsese Filme wie „Gangs of New York“, „Aviator“, „Departed“, „Shutter Island“ und auch die Steven Spielberg Komödie „Catch me if you can“.

2016 erhält er dann endlich nach 6 Nominierungen seinen ersten Oscar als Hauptdarsteller in „The Revenant – Der Rückkehrer“. Ein historischer Western-Thriller des mexikanischen Regisseurs Alejandro G. Iñárritu.

Deutsche Wurzeln und ein intensives Verhältnis hat Leonardo DiCaprio zu seiner Mutter Irmelin, die in Norddeutschland zur Welt kam und in Los Angeles ein Schutzgebiet für Vögel und Bienen aufgebaut hat. Sie hat ihn sehr geprägt durch ihr Engagement für die Natur. Es gibt keinen Award wo er sie nicht mitnimmt.

Leo hat quasi die ganze Welt bereist und sie in all ihrer Schönheit und Zerbrechlichkeit kennengelernt. Tiefe Eindrücke, die etwas mit ihm gemacht haben. So hat er sich intensiv dem Umweltschutz verschrieben und scheut sich auch nicht öffentlich gegen die Politik des Präsidenten Donald Trump Stellung zu beziehen.

Da gibt es seine namhaften männlichen Freunde wie Brad Pitt, mit dem er das Engagement zum Umweltschutz und besonders der Kunst teilt. Darüber verriet ein Insider der britischen ‚Sun‘: „Brad hat in seinem Haus ein eigenes Bildhaueratelier und Leo kommt gerne vorbei, um es zu benutzen. DiCaprio bringe dann die beliebten Sandwiches aus ihrem gemeinsamen Lieblings-Fast-Food-Restaurant Fat Sal’s in Los Angeles mit und sie beschäftigen sich dann damit bis in die frühen Morgenstunden Kunst zu machen.“ Gemeinsam zu sehen sind Pitt und DiCaprio jetzt in dem Film von Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“. Da zeigt Leo mal wieder sein ganzes Talent. Sehenswert!

Ein Weltenbummler und ein unruhiger Geist scheinen in Leonardo diCaprio zu sein. Immer auf der Suche nach dem Sinn und der Erfüllung. Auf dem Boden geblieben und mit all den Verführungen eines Weltstars konfrontiert. Er versucht den Spagat jeden Tag neu. Müssen wir ihn darum beneiden? Sicherlich nicht. Ein Lob dafür fände er wahrscheinlich ganz kurz „cool“, könnte es aber auf seine Art gar nicht wirklich annehmen und verstehen. Letztlich ist er mit seinem Talent und seinem Enthusiasmus eine echte Bereicherung für uns. Und man kann ihm nur Glück wünschen sein eigenes privates Glück zu finden.